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WM-Stammtisch Metropolregion Nürnberg am 10.11.2011: Pecha Kucha Night

Pecha Kucha und Wissensmanagement? Um den Zusammenhang zu erkunden, traf sich der GfWM Regional-Stammtisch der Metropolregion Nürnberg bei der Pecha Kucha Night im neuen Nürnberger Coworking Space. 20 Folien im Takt von exakt 20 Sekunden heißt die Vorgabe. Damit ist jeder Beitrag auch wirklich nach 6:40 Minuten beendet. Ein Modell, das in Japan für Architekten entstand, weil wie man sagt, gerade Architekten gern lange und ausführlich präsentieren.

8 solcher Vorträge konnten wir erleben. Einige ganz witzig, alle sehr informativ. Das hat schon was: Die begrenzte Zeit zwingt dazu, auf den Punkt zu kommen., wenngleich es offensichtlich gar nicht so einfach ist, seinen Vortrag auf die 20 Sekunden-Taktung einzustellen, Übung macht den Meister, und deshalb trifft sich die Pecha Kucha Community auch regelmäßig zur Peche Kucha Night.

Nun war das mit 8 Vorträgen ja noch kein repräsentativer Querschnitt, aber generell fällt auf, dass es möglich ist, in der kurzen Zeit auch komplexe Zusammenhänge hinreichend darzustellen. Möglicherweise sollten wir eine Zeitbegrenzung öfter bewusst bei der Wissensvermittlung einsetzen. Dafür spricht die Konzentration des Vortragenden auf das Wesentliche ebenso, wie die ja immer begrenzte Aufnahme-Kapazität der Zuhörer. Dabei fällt mir die Zeitregel für Fernseh-Nachrichten ein: 30 Sekunden müssen reichen für eine Meldung, in ganz besonderen Fällen werden maximal 90 Sekunden erlaubt. Dort werden ebenfalls komplexe Zusammenhänge allgemein-verständlich dargestellt. Und wer das TED-Format kennt, bei dem exzellente Wissenschaftler in maximal 18 Minuten ihr Thema für die Öffentlichkeit präsentieren, der weiß, dass das auch mit extrem komplexen Themen gut funktioniert. Learn-Nuggets mit maximal 5 Minuten entstehen derzeit in vielen Unternehmen – auch ein Zeichen für den Trend, Wissen in kleinen Dosen zu vermitteln.

Wir sind gespannt, wann der erste Stammtisch-Referent seinen Vortrag im Pecha-Kucha-Format halten wird.